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9. Juli 2026

KfW-Förderung "Gewerbe zu Wohnen": Bis zu 30.000 € pro Wohnung

Kurz zusammengefasst: Seit dem 1. Juli 2026 fördert die KfW den Umbau von leerstehenden oder untergenutzten Gewerbeflächen zu Wohnraum. Der Zuschuss beträgt 30 % der förderfähigen Kosten, maximal 30.000 € je neu geschaffener Wohneinheit. Für 2026 stehen 300 Mio. Euro zur Verfügung. Die Förderung richtet sich vor allem an Investorinnen und Investoren, nicht an klassische Eigenheimkäufer:innen.

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Umbau von bislang nicht zu Wohnzwecken genutzten, beheizten Gebäuden oder Gebäudeteilen in Wohnraum – zum Beispiel leerstehende Büro- oder Ladenflächen. Voraussetzung ist, dass dabei mindestens eine neue Wohneinheit entsteht. Förderfähig sind unter anderem:

Die neu entstandenen Wohneinheiten müssen energetisch mindestens den Standard "Effizienzhaus 85 Erneuerbare Energien" (EH 85 EE) erreichen.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten, gedeckelt auf maximal 100.000 Euro je Wohneinheit – das entspricht einer Förderung von bis zu 30.000 Euro pro neu geschaffener Wohnung. Für das Jahr 2026 stellt der Bund insgesamt 300 Millionen Euro für das Programm bereit. Bei hoher Nachfrage kann der Fördertopf entsprechend vor Jahresende ausgeschöpft sein.

Für wen ist das relevant?

Das Programm zielt in erster Linie auf Investorinnen und Investoren sowie Eigentümer:innen von Gewerbeimmobilien ab, die Bestandsflächen zu Wohnraum umnutzen wollen – etwa im Zuge des strukturellen Wandels bei Büro- und Einzelhandelsflächen. Für klassische Eigenheimkäufer:innen oder Bauherren einer neuen Baufinanzierung ist es in der Regel nicht direkt einschlägig, kann aber bei der Planung von Anlageobjekten oder Mehrfamilienhäusern mit Umnutzungspotenzial eine Rolle spielen.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Förder-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Details und aktuelle Fördervoraussetzungen können sich ändern – maßgeblich sind die offiziellen Angaben der KfW.
Quellen: KfW – Pressemitteilung "Gewerbe zu Wohnen", ad-hoc-news – KfW-Förderung ab Juli